Auf Mozarts Spuren


ROUTE de FRANCE
Frankreich, das Land für Genießer, bereichert um die Dimension der Musik Mozarts

 

MOZARTS AUFENTHALTE IN FRANKREICH

Zwei Reisen führen W.A. Mozart nach Frankreich, wo er die Könige Louis XV und Louis XVI erlebt. Paris sieht W.A. Mozart als Kind und dann als junger Mann. Während seines zweiten Aufenthaltes in Paris stirbt am 3. Juli 1778 seine Mutter. Auf seinen Reisen von und nach Paris sieht W. A. Mozart 18 Städte. In Paris erscheinen 1764 als "opus I" und "opus II" (KV 6,7 und 8,9) Klaviersonaten erstmalig im Druck.

MOZART STÄDTE:
Bergues - Bonavis - Calais - Cambrai - Clermont-en-Argonne - Dijon - Dunkerque - Gournay-sur-Aronde - Lìlle - Lyon - Metz - Nancy - Paris - Saint-Germain-en Laye - Strassbourg - Vallenciennes - Versailles

EMPFEHLUNG Auf Mozarts Wegen durch Frankreich
1. / 2. Tag
Paris
 
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3. Tag
Nancy
4. Tag
Straßburg
 
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Lyon
7. Tag
Versailles/Paris

Zwei Reisen führten W.A. Mozart nach Frankreich, wo er insgesamt etwa 12 Monate verbrachte. Erstmals reiste die Familie auf ihrer großen Westeuropareise (1763-65) durch das Land. In ihrer eigenen Pferdekutsche  überschritten sie Mitte November 1763 erstmals  die französische Grenze. Am 18. November erreichen sie Paris. Schon bald werden sie an den Königshof in Versailles weitergereicht, wo die Familie sogar an der Neujahrstafel von Ludwig XV. und seiner Familie teilnehmen darf. Zurück in Paris präsentiert Vater Leopold seine Wunderkinder stolz der französischen Welt. Schon bald geben der siebenjährige Wolfgang und seine um zwei Jahre ältere Schwester Nannerl Konzerte vor dem Adel der Stadt. Hier wurden damals zwei Mozartbilder gemalt und Wolfgang komponierte die Klaviersonaten KV 6, 7, 8 und 9. Das sind auch Wolfgangs erste gedruckte Werke. Die beiden letzten widmet er den Töchtern des Königpaars.

Nach Abstechern nach England und in die Republik Niederlande kehrt die Familie  im Juli 1766 für einige Tage wieder nach Paris zurück, wo er noch KV 33 schreibt. Südwärts über Dijon reiste die Familie schon bald nach Lyon. Dort blieb man einen Monat und setzte die Heimreise über die Schweiz und durch das heutige Süddeutschland fort.

Bei seiner zweiten Frankreichreise war W.A. Mozart in Begleitung seiner Mutter. Er war 22 Jahre alt, hatte eben in Salzburg beim Erzbischof gekündigt, und war auf der Suche nach einer Anstellung. Von Mannheim aus reiste er per Postkutsche nach Paris. Hier schrieb er einige seiner schönsten Werke. KV 264, 265, 297, 297b, 298, 299, 299b, 300, 305, 306, 310, 311a, 316, 330, 331, 333, 353, 354. Doch fühlte sich Wolfgang damals in Paris nicht wohl. Dann erkrankte seine Mutter und starb am 3. Juli 1778. Sie wurde am St. Eustache Friedhof begraben. Ende September 1778 verließ Mozart Paris und reiste über Nancy und Straßburg wieder nach Mannheim zurück.


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